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Saale-Elbe-Fahrt auf OSK und alter Spree
(12.8.2006)

      (aufgeschrieben und fotografiert von Ingo)



Erstens kommt es anders …

ja, ja; richtig gelesen: der Chrisi plante da eine Wanderfahrtfortsetzung auf der Saale und kaum einer wollte mit. Stimmt ja nicht ganz, denn 5 Richtershorner wollten ja doch. Nun ist der Aufwand in finanzieller wie organisatorischer Form derselbe, ob fünf oder fünfzehn auf Tour gehen; sprich der Faktor „3“.
Kurz entschlossen sich die Willigen, die anhaltinische Tour im nächsten Jahr neu anzugehen und eine Tränkeumfahrt als Ersatzprogramm zu wählen.

Bärbel und Herbert, als Super-Landdienst, noch angesprochen und fertig: die glorreichen Sieben. Die beiden C-Zweier brachten die gelosten Mannschaften: Susi, Bärbel, Chrisi und Renate, Klaus, Ingo am Samstag flott voran bei schönstem Ruderwetter. Trotz ausgiebiger Mittagspause in Spreenhagen (von uns umgetauft in „Saalenhagen“) erreichten wir gegen 15 Uhr die große Tränke. Dann kam einer der schon bekannten Sprüche von VL Chrisi: „Ihr müsst jetzt ganz stark sein“. Was meinte er?

Nur kleckerweise lief ein bisschen Wasser übers Wehr und der Blick ins Unterwasser verriet den Rest: Viel Wasser würden wir nicht unter dem Kiel haben. Aber ein Zurück kam nicht in Frage für uns. Also, zwei Paddlern folgend, begaben wir uns ins Salatbeet.

Nach einer guten Stunde Wasserarbeit erreichten wir dann den vereinbarten Treffpunkt, an dem Herbert uns schon erwartete. Ein Blech Pflaumenkuchen (die Herkunft blieb eine Weile ein Geheimnis) und Nescafe Gold schafften schnell ein rundum Wohlgefühl. Dann wurde das Lager eingerichtet, die Boote im Entenflott vertäut und schon saß die kleine Gruppe um einen nur unwillig brennen wollenden Grill.

Die Wurst gab es dann erst weit nach 21 Uhr. Die Überbrückung durch Sylvias oben schon erwähnten Pflaumenkuchen verhinderte aber Ausfallerscheinungen. Irgendwann später fand jeder sein Nest. Ein Dorffest in der Nähe hielt mit ansprechender Geräuschkulisse bis 4 Uhr früh durch.

Der Morgen dann - weckte uns mit dem Geräusch von leisem aber gleichmäßigen Regen. Das Wetter hatte umgeschlagen und dies sollte sich auch bis zum Abend nicht mehr ändern. Das noch ca. 35 km gerudert werden wollten, verdrängten wir zunächst, aber spätestens in der „Jägerbude“ wo wir uns bei einem Tee kurzzeitig trocken legten, war allen klar: heute regnet es durch.

Gegen 16.30 Uhr waren wir dann im Bootshaus und nach ausgiebiger Boots- und Körperpflege, hatte uns Herbert noch etwas zum Abendbrot zubereitet. Das alljährliche Trainingslager hatte auch seine Zelte aufgebaut und die Stimmung schien, der Lautstärke entsprechend, vortrefflich zu sein.

Bleibt noch zu sagen: schöne Gegend um Saale und Elbe ...